Sonntagsgedanken: Foodblogger Fasten und die Konjakwurzel

Weil das Leben als Foodblogger hart ist und ich natürlich mal wieder etwas spät dran bin mit meiner Bikinifigur, teste ich gerade die sogenannte 5:2 Diät. Streng genommen ist das keine Diät, sondern eine Form des Fastens - in diesem Fall "Intervallfasten". Das bedeutet, dass an zwei Tagen der Woche nur 500kcal (für Männer 600kcal) zu sich genommen werden. An den restlichen Tagen wird vollkommen normal gegessen. 

"Aber warum machst du das überhaupt? Du musst doch gar nicht abnehmen?."

Viele fragen mich: "Aber warum machst du das überhaupt? Du musst doch gar nicht abnehmen?." Nein. Ich habe definitiv kein Gewichtsproblem, aber mein ganzes Leben dreht sich um Essen. Meine Gedanken kreisen permanent rund um dieses Thema - ich gehe in Restaurants, ich teste Produkte, ich schreibe darüber und horte zuhause Delikatessen. Irgendwann brauche ich einfach mal eine Pause - mental und auch körperlich. Für mich sind die beiden Fastentage genau die Tage an denen ich selbst im Mittelpunkt stehe - und ausnahmsweise nicht meine größte Leidenschaft: die Kulinarik. Es ist sozusagen Urlaub vom "normalen" Leben. Es tut gut sich bewusst zu machen, was man eigentlich konsumiert - und wieviel man davon konsumiert. (Ich war geschockt, als ich feststellen musste, dass nur 1EL meines Lieblingsolivenöls satte 119kcal hat. Erstaunlich, wenn ich bedenke wieviel Öl ich sonst überall drüber schütte.)

Monatelang ohne Kohlehydrate, wie Brot, Nudeln und Co - das ist für mich der reinste Alptraum.

Warum diese "Diät" für mich ideal ist? Ich kann und möchte auf Grund meiner Leidenschaft für Essen und Trinken einfach nicht dauerhaft auf Kalorien achten oder auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Monatelang ohne Kohlehydrate, wie Brot, Nudeln und Co - das ist für mich der reinste Alptraum. Außerdem gehörte ich ohnehin nicht zu den Menschen, mit der größten Selbstdisziplin, also würde ich das vermutlich überhaupt gar nicht durchhalten. Mein Leben ist mit dem Intervallfasten eigentlich so wie immer. An den Tagen, an denen ich faste, mache ich lediglich eine Pause von der sonst so normalen kulinarischen Eskalation. Ich faste immer Montags, weil es nach dem Wochenende sowieso ganz gut tut, und Donnerstags, weil die Vorfreude auf Freitag sowieso alles möglich macht.

Wie man einen 500kcal Tag durchhält? Ich esse meistens bis 13 Uhr nichts - mir reicht der morgendliche Kaffee, um für meinen Gastroinferno Alltag in Schwung zu kommen. Das viel trinken hilft ist kein Geheimnis. Ich trinke tagsüber literweise Wasser und Tee. Wenn ich Lust auf etwas salziges habe, dann gönne ich mir eine Tasse Knochenbrühe von BROX.  Mittags esse ich nur Gemüse - meistens gedünstet. Eine tolle Kombination ist gedünsteter Wirsing mit Kurkuma und Brokkoli mit ein bisschen Zitronensaft. Da dieses Gemüse extrem wenig Kalorien hat ist die Portion, die man essen kann, wirklich riesig. Als Snack habe ich immer einen Apfel dabei, falls der Hunger mich doch einmal überkommt. Wenn ich Lust auf etwas süßes/fruchtiges habe, esse ich Skyr mit gefrorenen Brombeeren und Zimt. Das klingt doch eigentlich alles gar nicht so dramatisch oder?

Die Konjakwurzel als Geheimwaffe

Für meine Fastentage habe ich außerdem eine Geheimwaffe entdeckt - den leckersten Erdbeershake aller Zeiten. Der "Strawswizzle" Shake von Shileo enthält eine Zauberzutat: die Konjakwurzel. Der in der Wurzel enthaltene Stoff Konjak Glucomannan ist ballastoffreich, kalorienarm und besitzt enorme Quelleigenschaften. Also perfekt für meine 500kcal Tage. Den Shake einfach mit einer beliebigen Flüssigkeit mixen - mir schmeckt Reis- und Kokosmilch am Besten, weil ich keine normale Milch mag. Bald ist ja auch wieder Erdbeersaison - dann kann man den Shake noch mit frischen Erdbeeren pimpen. Ich bin absolut kein Fan von den diversen Diätshakes, die es haufenweise zu kaufen gibt, zugegeben habe ich noch nie einen probiert - warum auch? Eigentlich ist der Shake von Shileo auch gar kein Diätshake - einfach nur der geilste Erdbeershake, den man sich zum Frühstück vorstellen kann. In den kommenden Wochen werde ich natürlich über meine Erfolge, Misserfolge und weiteren Abenteuer des Intervallfastens berichten. Stay tuned!

Fotos von der großartigen Martina Trovato